Die Geschichte der Qualität.

Damals hatte der Bäcker Heuermann einen Platz in der evangelischen Kirche an der Kirchstraße in Borgholzhausen. Dieses ist der erste urkundliche Nachweis (Quelle: Kirchenbücher) über unseren Betrieb. Seit dieser Generation kann das lückenlose Fortbestehen der Bäckerei verfolgt werden, die im Jahre 1817 mit einer Urkunde von dem „Königreich Preussische Regierung zu Minden“ für gute Backwaren ausgezeichnet wurde. Bis heute haben wir die gute Qualität in unserem Hause aufrecht erhalten und für Sie weiterentwickelt und sind jetzt die sechste Generation, die die Bäckerei in Borgholzhausen erfolgreich führt.
















Johann Dietrich Heuermann -
1770 wird die Kuchenbäckerei in Borgholzhausen geboren

Als Johann Dietrich Heuermann und Margret Elsabein Heuermann geb. Mithöfer am vierten Tage des Juli im Jahre 1770 die Ehe miteinander eingingen, war gleichzeitig in Handwerksbetrieb in Borgholzhausen geboren, dessen Name damals die Bäckerei Heuermann war. In der Kirchstraße findet sich das Stammhaus der Familie Welpinghus, in einem aus dem Jahr 1695 datierten Gebäude. Urkundlich erwähnt wird der Bäcker Heuermann in einem Blatt des Amtes Ravensberg bereits 1773, in dem festgestellt wird, dass ihm für Reichstaler in Gold eine Bank in der Borgholzhausischen Kirche „...erblich zuerkannt und eingeräumt“ wurde.

Franz Heinrich Heuermann - geboren am 30.12.1776
Franz Heinrich Heuermann wurde am vorletzten Tag des Jahres 1776 geboren. Dieser führte den Betrieb mit Christine Luise geb. Gosebrink weiter. Und das Qualitätsstreben war wohl allen Generationen der Heuermanns/Welpinhus eigen. Im Amtsblatt der königlich-preussischen Regierung zu Minden vom 18. Februar 1818 - dem Geburtsjahr des Ludwig Heuermann - wurde Franz Heinrich Heuermann in einer „Bekanntmachung des Königlichen Ober-Präsidiums“ höchst-majestätisches Lob gezollt. Dieser übergab den Betrieb dann seinem Sohn Ludwig Heuermann.

Ludwig Heuermann - geboren am 19.10.1818
Ludwig Heuermann heiratete Charlotte Pahde. Offensichtlich war diesen beiden kein männlicher Nachwuchs beschieden, denn in der vierten Generation übernahm der Großvater des heutigen Besitzers die Bäckerei.















Karl Heinrich Welpinghus
Karl Heinrich Welpinghus war verheiratet mit Wilhelmine geb. Heuermann, die am 08. Februar 1884 geboren wurde. So wurde aus der Kuchenbäckerei Heuermann die heutige Bäckerei und Konditorei Welpinghus.

Ludwig Welpinghus übernahm 1948 die Bäckerei
Ludwig Welpinghus, dem fünften in der Reihe der Generation der Heuermanns und Welpinghus ist es zu verdanken, dass das aus dem Jahr 1695 datierende Gebäude noch erhalten blieb. 1947 trennte er in der Kirchstraße 9 einen kleinen Laden von der großen Küche ab. 1960, als er seinen Betrieb gleich nach „nebenan“ in das Gebäude Kirchstraße 11 verlegte, liess er es renovieren und so für die Nachwelt erhalten. Er führte den Betrieb mit seiner Ehefrau Irmgard geb. Bentlage.

Ulrich Welpinghus - seit 1980 in der Konditorei
Nun, im Haus Welpinghus wird der Qualitätsgedanke auch weiterhin hochgehalten. Dafür sorgt in der sechsten Generation Ulrich Welpinghus, der seit 1980 als Konditormeister für neue Ideen und neuen Schwung im Geschäft sorgt. Ulrich Welpinghus, Meister des Konditorenhandwerks, erfüllt seinen Beruf aus Passion. „Der Bäcker macht satt. Der Konditor bereitet eine Gaumenfreude.“ Ulrich Welpinghus führt den Betrieb mit seiner Ehefrau Beate Welpinghus.
welpinghus konditorei - baeckerei
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